Artefact Value By Data

Vom Bauchgefühl zu algorithmischen Städten: Wie AI darüber entscheiden wird, was Großbritannien baut und ob es funktioniert

Seit Jahrzehnten wird Placemaking in Großbritannien ebenso stark von Urteilsvermögen wie von Methodik bestimmt. Praktiker sprechen von "Charakter", "Lebendigkeit" und dem schwer fassbaren "Gefühl" einer Stadtlandschaft; Qualitäten, die durch Erfahrung, menschliche Nutzung und professionelles Gespür verfeinert werden, anstatt durch formalisierte Metriken. Der versierte Praktiker war oft derjenige, der genügend Orte gesehen hatte, um zu erkennen, was funktionierte, selbst wenn die kausalen Mechanismen teilweise ungreifbar blieben.

Ein Überblick über den neuen RICS-Standard AI: Was bedeutet das für Gutachter?

AI verändert die berufliche Praxis in der gesamten gebauten Umwelt, und der Vermessungsberuf bildet da keine Ausnahme. Nachdem die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ihren ersten Berufsstandard zum „Verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz in der Vermessungspraxis“ (gültig ab 9. März 2026) veröffentlicht hat, stellt sich für viele Unternehmen nicht mehr die Frage, ob sie AI anwenden sollen, sondern wie sie dies auf eine Weise tun können, die konform, durchdacht und fachlich vertretbar ist.

Das Open-Source-Paradox

Red Hat baute mit Linux ein 1,4634 Billionen Dollar schweres Geschäft auf. IBM kaufte das Unternehmen. Was dieser Deal bestätigte, war eine Hypothese, die vier Jahrzehnte lang Bestand hatte: dass Unternehmen, die enormen Wert aus gemeinsam genutztem Code schöpfen, aus Eigeninteresse die Projekte, von denen sie abhängig sind, weiterhin finanzieren würden. Diese Hypothese steht nun auf dem Prüfstand. Nicht, weil jemand beschlossen hätte, die Finanzierung von Open Source einzustellen. Sondern weil die Branche, die es am meisten finanziert hat – SaaS – von der Branche, die am meisten davon abhängt – AI – zerschlagen wird.

Teil 2 | Vom Gedächtnis zur Navigation: Skalierung autonomer Agenten über den Abruf hinaus

In einem früheren Beitrag habe ich untersucht, wie acht unabhängige Forschungsteams zu derselben Erkenntnis kamen: anstatt Speichersysteme um das Modell herum zu bauen, trainiert man das Modell selbst im Umgang mit dem Speicher als erlernte Fähigkeit. Post-Memory-Training – die Verwendung von Reinforcement Learning in der Post-Training-Phase – erzeugt Agenten, die entscheiden, was gespeichert, gelöscht, konsolidiert und abgerufen wird, alles optimiert für den Erfolg bei der Erledigung von Aufgaben.

Teil 1 | Post-Memory-Training: Agenten dazu bringen, sich zu erinnern, nicht nur abzurufen

Post-Memory-Training war in den letzten Monaten mein Hyperfokus. Wenn Sie meine jüngsten Artikel über Kontextmanagement, Speicherarchitekturen und die wiederkehrende Frage, warum Agenten nach Runde 50 degradieren, verfolgt haben, dann laufen diese Fäden in diesem Artikel zusammen. Das ursprüngliche Muster war klar genug. Acht unabhängige Forschungsteams kamen zu demselben Schluss: Hören Sie auf, Speichersysteme um das Modell herum zu bauen, und trainieren Sie das Modell selbst, um sich den Speicher als erlernte Fähigkeit anzueignen. Diese Konvergenz war signifikant.

Thought-Leadership-Beitrag – Die Trends AI und Data geben 2026 die Richtung vor

Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, wird eines deutlich: artificial intelligence und data sind keine experimentellen Werkzeuge mehr, die am Rande von Unternehmen stehen. Sie haben sich entscheidend in den Kern der Geschäftsabläufe, des Wettbewerbs und der Wertschöpfung verschoben. Das Tempo der Einführung spricht für sich. Bis Ende 2025 hatte laut dem AI-Diffusionsbericht von Microsoft etwa jeder Sechste weltweit generative AI-Tools genutzt. In Unternehmen war die Dynamik sogar noch stärker: Bis zur Jahresmitte setzten fast 70% der globalen Organisationen generatives AI in mindestens einer Geschäftsfunktion ein. Was als vereinzelte Pilotprojekte begann, hat sich rasch zu fest integrierten Funktionen entwickelt, die Entscheidungsfindung, Kundenbindung und betriebliche Effizienz beeinflussen.

Intelligenter Modeeinzelhandel: Förderung der Einführung von AI durch einen menschenzentrierten Ansatz

Zwar hat AI der Branche enorme Möglichkeiten eröffnet, doch stellt die Umsetzung in großem Maßstab nach wie vor eine Herausforderung dar. Insgesamt hat es nur eine Minderheit der Einzelhändler geschafft, Personalisierung in großem Maßstab erfolgreich umzusetzen, und viele Unternehmen werden nach wie vor durch Defizite bei der Qualifizierung der Mitarbeiter und beim Veränderungsmanagement gebremst, was ihre Transformationsprozesse verlangsamt.

AI im Sport: Die größten Erfolge werden heute abseits des Spielfelds erzielt

Im Sport werden data und AI in erster Linie mit der Leistung auf dem Spielfeld in Verbindung gebracht: Spieleranalysen, taktische Modellierung und Verletzungsprävention. Die Technologie hat die Grenzen sportlicher Leistungen erweitert und es Athleten ermöglicht, bisherige Grenzen zu überschreiten. Warum wenden dann nicht mehr Sportorganisationen dieselbe Denkweise auf das Sportgeschäft an? Der Sport ist eine äußerst wettbewerbsintensive Unterhaltungsbranche, in der marginale Verbesserungen in Bereichen wie Fanbindung, Inhalte, Betriebsabläufe und kommerzielle Entscheidungsfindung genauso wichtig sein können wie die Ergebnisse.

Langfristige AI-Agenten, Teil 3: Was dies konkret für Unternehmen bedeutet

Die Technologie ist real, aber noch nicht ausgereift. Die Richtung ist klar, der Zeitplan jedoch nicht. Die meisten Unternehmen, die im Jahr 2026 lang laufende AI-Systeme einsetzen, werden teure Lektionen lernen. Einige wenige werden echte Vorteile daraus ziehen. Der Unterschied wird letztlich von drei Faktoren abhängen: wo sie diese Systeme einsetzen, wie sie sie steuern und ob sie verstehen, was "autonom" in der Praxis tatsächlich bedeutet.

Nach oben